NZD/USD sinkt auf fast 0,5950, da der US-Dollar angesichts einer vorsichtigen Markstimmung wieder erstarkt.

NZD/USD sinkt auf fast 0,5950, da der US-Dollar angesichts einer vorsichtigen Markstimmung wieder erstarkt.


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  • NZD/USD fällt auf fast 0,5950 aufgrund der Stärke des US-Dollar.
  • Die Stärke des USD-Index wird von einer starken US-Wirtschaft unterstützt.
  • Die neuseeländische Wirtschaft wuchs im April-Juni-Quartal um robuste 0,9%.

Das NZD/USD-Paar fiel stark auf fast 0,5950, nachdem es starkem Verkaufsdruck nahe dem psychologischen Widerstand von 0,6000 ausgesetzt war. Das Kiwi-Vermögen korrigiert sich, da die Attraktivität für risikosensitive Währungen aufgrund der zunehmenden Risiken einer globalen Verlangsamung abnimmt.

Die S&P500-Futures verzeichneten an der europäischen Börse anständige Gewinne, was auf eine gewisse Verbesserung der Risikobereitschaft der Marktteilnehmer hinweist, während die allgemeine Marktstimmung weiterhin risikoavers ist. Der US-Dollar-Index (DXY) steigt auf ein nahezu sechs Wochen altes Hoch von etwa 105,80, da die US-Wirtschaft im Vergleich zu europäischen und asiatischen Volkswirtschaften robust ist.

Der chinesische Immobiliensektor blieb anfällig, da Haushalte aufgrund der steigenden Arbeitslosenquote und der verschlechterten Nachfrageumgebung neue Nachfrage nach Immobilien aufschoben. Die chinesische Wirtschaft ist deflationsrisiken ausgesetzt, während europäische Volkswirtschaften mit den Folgen hoher Inflation zu kämpfen haben.

Andererseits ist die US-Wirtschaft materiell stark, gestützt durch eine nachlassende Inflation, eine stabile Arbeitsnachfrage, anständiges Lohnwachstum und eine robuste Konsumausgaben. In der Zwischenzeit haben sich die Anleger auf die US-Haltbaren Güterbestellungen für August konzentriert, die am Mittwoch veröffentlicht werden.

Auf der neuseeländischen Seite blieb die Wachstumsrate im April-Juni-Quartal trotz höherer Zinssätze der Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) positiv. Das BIP des 2. Quartals stieg um 0,9% gegenüber Schätzungen von 0,5%. Im Januar-März-Quartal blieb die Wirtschaft unverändert. Das jährliche BIP des 2. Quartals stieg langsamer um 1,8% gegenüber dem BIP-Wachstum von 2,2% im 1. Quartal, übertraf jedoch die Erwartungen einer Wachstumsrate von 1,2%.

Siehe auch  GBP/USD Wochenprognose: BoE's Rückzug kippt das Pfund - auf Deutsch übersetzt und umgeschrieben.

 

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