EUR/USD verlängert den Abwärtstrend auf den niedrigsten Stand seit Januar und visiert 1.0500 an.

EUR/USD verlängert den Abwärtstrend auf den niedrigsten Stand seit Januar und visiert 1.0500 an.


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  • Der Euro beschleunigt seinen Rückgang auf breiter Front.
  • Der US-Dollar bleibt stabil und erreicht mit dem DXY ein frisches Zyklushoch über 106,60.
  • Das EUR/USD-Paar ist überverkauft, zeigt aber keine Anzeichen von Erleichterung.

Das EUR/USD-Paar beschleunigte seinen Rückgang nach Beginn der asiatischen Sitzung und fiel auf 1,0509, den niedrigsten Stand seit Januar. Es bleibt in der Nähe dieser Tiefs unter Druck, da der US-Dollar weiterhin fest bleibt und seine Rallye fortsetzt.

Euro schwächt sich ab, während der DXY neue Höchststände erreicht 

Das EUR/USD brach unter 1,0530 ein und der Rückgang gewann an Dynamik, sodass das Paar nun das Gebiet um 1,0500 ins Visier nimmt. Darunter ist das nächste zu beobachtende Niveau das Jahrestief von 1,0483.

Der negative Momentum des Euros hat sich verstärkt, ohne dass in den letzten Stunden ein bestimmter Auslöser den Rückgang angetrieben hat. EUR/GBP ist von 0,8700 auf 0,8660 zurückgegangen, während EUR/CHF sich von Zweimonatshochs zurückzieht. EUR/JPY fällt ebenfalls und nähert sich 147,00. 

Der US Dollar Index (DXY) hingegen behält trotz des vierten aufeinanderfolgenden Tages im Aufwärtstrend seinen Schwung bei. Er erreichte ein frisches Jahreshoch von 106,64. Der Greenback wird weiterhin von den US-Treasury-Renditen und der Marktsentiment unterstützt. Die Aktien an der Wall Street eröffneten positiv, reduzierten aber schnell ihre Gewinne nach dem anfänglichen Anstieg.

US-Daten kamen über den Erwartungen, mit einem Anstieg der langlebigen Güter um 0,2% im August, entgegen den Erwartungen eines Rückgangs um 0,2%. Deutsche und spanische Inflationsdaten werden am Donnerstag erwartet. 

Technische Levels 

 

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